Romme Abweichungen

  1. Nach Gefallen kann Rommee auch so gespielt werden, daß während des Spiels keine Bilder aufgelegt werden. Das Ziel besteht nicht darin, daß ein Spieler sämtliche Karten zu Bildern (Folgen und Sätze) vereinigen muß, sondern der Spieler ist Gewinner, der außer Bildern höchstens 7 Augen (Man kann auch eine andere Zahl, z. B. 10 Augen verabreden, dadurch würde das Spiel etwas leichter.) in den restlichen Karten hat. Er meldet, wenn er an der Reihe ist, ohne jedoch abzuheben und abzulegen, "Rommee mit 7" oder "Rommee mit 2". Das heißt, er hat außer Bildern nur noch eine oder zwei oder drei Karten, deren Augen zusammen 7 bzw. 2 Augen zählen. Danach geht das Spiel noch einmal herum bis zu seinem rechten Nachbarn, und jeder darf ablegen, was erlaubt ist. Hierbei darf aber nicht an fremde Bilder angelegt werden.
  2. Es kann die Verabredung getroffen werden, daß alle zehn Karten von einer Farbe gesammelt werden dürfen, um zu gewinnen. Hierbei braucht eine Reihenfolge nicht innegehalten zu werden. Auch können zwei gleiche Karten dabei sein, z. B. Herz As, Dame, Zehn, 2 Neunen, 2 Achten, Sechs, Fünf, Drei. Alles in der Herz-Farbe.
  3. Der Spieler darf, wenn er an der Reihe ist, von dem aufliegenden Stoß mehrere Karten oben abnehmen. Er wird das tun, wenn z. B. der vorletzte oder der drittletzte oder gar beide Spieler Karten abgelegt haben, die ihm gut passen. Ablegen darf er aber wie immer nur eine Karte.
  4. Eine ganz einfache Art eignet sich auch für Kinder. Jeder erhält nur sieben Karten und darf ablegen, sobald er irgendeine Folge oder einen Satz fertig hat, ohne daß eine bestimmte Augenzahl vorgeschrieben ist. Auch Anlegen ist erlaubt.